Spruch des Tages
Es gibt vierzig verschiedene Arten von Verrücktheit
aber nur eine Art von gesunden Menschenverstand
Unser letzter Tagesausflug führte unsere Reisefamilie zur Kap-Halbinsel. Vorbei an Camps Bay und Clifton den schönsten Stränden am Kap, wo die Schickimicki zuhause ist. Weiter über die spektakuläre Küstenstraße Chapman`s peak mit vielen atemberaubenden Ausblicken.
Unterwegs gab uns Maja ein wenig Geschichtsunterricht über die Entdeckung des Kaps der Guten Hoffnung durch die Europäer:
Bartolomeu Dias erreichte 1488 als erster Europäer das capo tormentoso (Sturmkap) – das spätere Kap der Guten Hoffnung – als er den Seeweg nach Indien suchte. Den Plan nach Indien zu segeln musste er verwerfen, da seine Mannschaft an Scorbut erkrankt war und er umkehren musste. Erst 1498 erreichte Vasco da Gama die Küste Indiens.
Als wir in Richtung Kap an einer Pavianfamilie begegneten, bekamen wir eine Einweisung über den Umgang mit diesen Primaten, die oft jeden Respekt vor Menschen verloren haben.
Der Nationalpark des Kap bezaubert mit seiner ursprünglichen Landschaft, traumhaften Küsten und einer großen, teils endemischen Pflanzenvielfalt.
Nach dem obligatorischen Fotostopp am Kap der Guten Hoffung ging es weiter zum alten Leuchtturm am Cape Point, wo wir bei herrlichem Wetter die Blicke bis weit übers Meer schweifen ließen.
Am Boulders Beach machten wir danach Bekanntschaft mit den putzigen Brillenpinguinen, wo es seit 1985 zwischen Mensch und Vogel heißt: Leben und leben lassen.
Bevor es zurück zu unserem Hotel in Kapstadt ging, zeigte uns Maja mit großer Begeisterung Ihren Kirstenbosch Botanical Garden und als diplomierte Biologin vermochte sie uns alle mit ihrem großen Wissen über Flora und Fauna zu begeistern.
Leider war dies der letzte offizielle Programmpunkt unserer Reise, da der letzte Tag zur freien Verfügung war.
Ein kleiner Trost war die Aussicht auf unser Abschiedsessen an der Waterfront am Abend. Die Gruppe nutzte diese Gelegenheit um sich von Izak und Maja zu verabschieden. Alle Familienmitglieder zollten nach einem exquisiten Gaumenschmaus einen kräftigen Applaus für die erstklassige Betreuung durch die Beiden.
Eine letzte Umarmung mit Maja am Flughafen in Kapstadt war das unwiderrufliche Ende einer Reise, deren Eindrücke und Begegnungen für immer im Gedächtnis bleiben werden.
Wir wünschen diesem so vielseitigen, schönen und aufregenden Land mit seinen freundlichen Menschen eine gute Zukunft !