Der Tag begann mit der Besichtigung der antiken Stadt Afrosiab, dem Vorläuferort Samarkands. Sie wird heute durch eine Ansammlung von grau-gelben Hügeln repräsentiert. Hier wurde uns über die sogdische Geschichte und Kultur aus dem 6.-8. Jahrhundert erzählt.
Besonders wertvoll sind die Wandbilder der Ausgrabungen.
Nachdem wir das Museum verließen, führte uns unser Reiseleiter Ruslan zur Schah-e Sende – eine Straße voller Mausoleen!
An den Gräbern ist die Entwicklung der Kachelarbeiten über die Jahrhunderte gut nachzuvollziehen. Die Farben Blau, Grün und Türkis herrschen auch hier vor. Die Decken sind ausgemalt oder komplett mit Fliesen bedeckt. Manche Gräber beinhalten Wandgemälde oder Stuckmalereien.
Gräberstadt Schah-e Sende in Samarkand – unglaublich, beeindruckend, einfach schön.
Genauso interessant ist das Ulugbek-Observatorium. Es ist eines der wichtigsten Observatorien der Welt des Mittelalters und befindet sich zwei Kilometer vom Zentrum der Stadt. 1908 waren die ersten Ausgrabungen hier.
Bevor es weiterging in ein Privathaus, wo wir usbekische Gastfreundschaft erlebten, fuhr uns unserer Busfahrer zusammen mit Ruslan in das Theater, wo wir ein unvergessliches Eintauchen in die Welt der leuchtenden Farben und historischen Bilder erlebten.
Das Theater befindet sich im Zentrum von Samarkand in einem historischen Gebäude und bietet Platz für 100 Zuschauer und hat ein gemütliches Café mit dem guten Kaffee und Desserts.
Das heutige Abendessen war außergewöhnlich! Wir waren bei der einheimischen Familie zu Gast, wo wir nationale Gerichte verkosteten und erlebten die Wärme des usbekischen Volkes.