Die Reise begann für alle sehr komfortabel per Haustürabholung. Pünktlich um 05:30h war die Reisegruppe, die sich fortan als Reise-“Familie“ fühlte, am Terminal komplett eingetroffen.
Nach einigen nervigen, stichprobenartigen Sicherheitskontrollen am Gate startete der A-380 der Singapore Airlines in Richtung Westen.
Nach einem kurzweiligen Flug, während dessen wir bestens von der charmanten Crew umsorgt wurden, landeten wir in New York, unserem ersten Ziel der Reise.
Wiederum wurden unsere Nerven von den Behörden am Flughafen strapaziert, da wir fast zwei Stunden brauchten, um die Einreise in die USA zu absolvieren.
Vor der Tür warteten schon ungeduldig die Fahrer unsere beiden schmucken Mercedes Sprinter Busse, die uns nach Manhattan zu unserem Hotel brachten. Als wir die ersten Hochhäuser Manhattans vom Bus aus erblickten, stellte sich gleich dieses spezielle „Kribbeln im Bauch“ ein, welches diese Stadt unweigerlich auslöst.
Da die Zimmer bei unserem Eintreffen noch nicht fertig waren, marschierten wir gleich los Richtung Central Park. Die grüne Lunge Manhattans wurde 1873 als Bürgerpark gegründet. Der Architekt Calvert Vaux orientierte sich bei der Planung an Schlossgärten im englischen Stil, wehalb der Central Parc bis heute etwas Beschaulichkeit und Ruhe in die Hektik Manhattans bringt. Hier treffen sich New Yorker aller Hautfarben, Religionen und sozialen Schichten um Sport zu treiben oder einfach nur um Ihre Freizeit zu verbringen. Ganz nach dem Grundgedanken der amerikanischen Demokratie.
Auf der 5th Avenue, der exklusivsten Einkaufsmeile der Welt, ging es vorbei an Cartier, Tiffany`s und Co. – auch den Trump Tower, mit einem verkleideten Double, konnten wir bestaunen.
Ab 16:00 standen dann die Zimmer zur Verfügung und nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter Richtung Rockefellercenter, der nach der Vision des Ölmilliardärs John Rockefeller Jr. erbaut wurde und dessen euphorischen Glauben an den Fortschritt und die Macht des amerikanischen Kapitalismus steht. Bis heute ist es eines der großen Monumente der USA. Da die Wartezeit zur Auffahrt zum „Top of the Rock“ mit 2 Stunden recht lange ausgefallen wäre, machten wir uns auf Richtung Times Square, dem unbestrittenen Zentrum Manhattans. Ein fast undurchdringbares Treiben rund um die „Ruby-Red-Stairs“, mit den pausenlos flimmernden Neonfassaden, war zum Abschluss des Spaziergangs durch Midtown die zweifellos größte Herausforderung, die die Familie am ersten Tag zu bewältigen hatte. Nach und nach konnten wir im Restaurant „Bubba Gump Shrimp Co.“ einen Tisch ergattern und nach unserem ersten typisch amerikanischen Abendessen kehrten wir zu unserem gut gelegen Hotel Wellington an der 7th Avenue zurück.